Software

Alarmvisualisierung im Feuerwehrhaus

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wer heute ein Feuerwehrhaus neu plant und bauen lässt, verbaut meist auch Alarmdisplays an den Toren oder in der Umkleide. Doch welche Software soll eigentlich auf dem Display zur Alarmvisualisierung angezeigt werden? Vor einigen Jahren ging der Trend noch dazu, seine eigene Software zu schreiben und die Wetterwarnungen und den Einsatzort anzuzeigen.

Mit dem Einzug der Verfügbarkeitssysteme, Hydrantenkarten, Veranstaltungskalender, Fahrzeugmanagementsysteme, etc. erzeugt es sehr viel Aufwand, seine eigene Software für den Alarmmonitor zu schreiben.

Aktuell gibt es sechs größere und bekanntere Softwarelösungen für die Monitore. Im folgenden wollen wir alle kurz vorstellen und die Pro- und Contras hervorheben.[/vc_column_text][vc_column_text]

DIVERA 247

Divera247 aus dem Hause Fire & Rescue Instructions GmbH, ist Hauptsächlich ein Einsatzkräfte-Verfügbarkeitssystem. Die Einsatzkräfte können über eine Smartphone-App oder einen Telefon-Anruf eine Rückmeldung geben, ob sie zum Einsatz kommen, bzw. Aktuell Verfügbar sind. Und um die Zusammenfassung dieser Informationen dreht sich alles im Alarmmonitor von Divera247.

So kann die Zusammenfassung dieser Rückmeldungen in unterschiedlichen Varianten angezeigt werden, oder die einzelnen Rückmeldungen der Einsatzkräfte. Zusätzlich können Staties und GPS Positionen der Fahrzeug per Smartphone-App übergeben und auf den Monitoren angezeigt werden.

Weitere Informationen wie Wetterwarnungen und Notizen können genauso angezeigt werden, wie eigene Webseiten die über einen iFrame eingeblendet werden. Ausserdem kann man bei Divera247 Bereitschafts- und Alarmprofile anlegen, also unterschiedliche Ansichten, je nach Alarm oder nicht.

Im Alarmfall kann man auch die Route zum Einsatzort anzeigen lassen und festlegen, wieviele Karten in welchen Zoomstufen und über welchen Kartenanbieter (OMS oder Google Maps).

Für das Anzeigen im Gerätehaus bietet Divera die Möglichkeit per URL Erweiterung (GET-Parameter) einen Autologin auszuführen. Dadurch muss man nicht in unterschiedlichen zeitlichen Abständen den Benutzer am Alarmdisplay erneut einloggen.

Wer Divera247 nur für das Anzeigen des Alarmmonitors nutzen möchte, für den reicht die kostenlose FREE Version.

Pro und Contra

Bei Divera247 hat der Administrator eine Menge Informationen die er auf dem Alarmdisplay Anzeigen lassen und frei konfigurieren kann. Dadurch das es sich um einen Webservice handelt, ist Divera247 Betriebssystem unabhängig. Als Negativpunkt kann ich aus eigener Erfahrung feststellen, dass die Weboberfläche ordentlich Performance benötigt. Und das bisher kein Offline.js oder ähnliches genutzt wird, um den 24 Stunden Disconnect der Router oder WLAN Schwankungen zu überbrücken. Fällt das Internet am Alarmdisplay kurz aus, ist die Webseite bis zum manuellen Reload oder Restart des Monitors nicht mehr zu sehen.[/vc_column_text][vc_media_grid grid_id=“vc_gid:1543776404007-2f35a9a4-3ad2-1″ include=“587,588,589″][vc_column_text]

Einsatz Monitor

Auf der Suche nach einer Demo für den Einsatz Monitor von Feuer Software GmbH, viel mir direkt ein Negativpunkt auf. Der Einsatz Monitor ist ausschließlich für Windows 7 aufwärts, zu erhalten. Somit entfällt die Installation auf einem Raspberry Pi. Was zur Folge hat, dass die Hardwarekosten für die Nutzung in einem Feuerwehrhaus in die Höhe schnellen.

Nach dem ich den Einsatz Monitor auf meinem Windows Rechner zum laufen bekommen habe, versuchte ich das Alarm Display einzurichten. Die Konfigurationsmenüs des Einsatz Monitor sind leider nicht Intuitiv und Benutzerfreundlich. Meine Demo-Installation lief auf einem i3 mit 12 GB Arbeitsspeicher. Trotzdem ruckelte die Oberfläche und wenn ich auf ein Menüpunkt geklickt habe, dauerte es 1-3 Sekunden, bis die entsprechende Aktion ausgeführt wurde.

Man hat eine fülle an Ansichten für das Alarm Display, allerdings kann man sich diese nicht zusammen auf einem Monitor anzeigen lassen, sondern die unterschiedlichen Sachen laufen wie eine DIA-Show durch. Man kann immerhin den Wechsel-Intervall je Ansicht ändern, aber das war es auch schon.

Zusätzlich wird auch hier zwischen einer Standby Ansicht und einer Einsatz Ansicht unterschieden. Wie bei allen AlarmDisplays macht das auch Sinn, schließlich benötige ich im Einsatzfall keine News, Tagesschau Ticker, etc.

Eine schöne Einstellmöglichkeit sind die Hintergründe, man kann manuell einen Hintergrund hinterlegen oder man nutzt die mit installierten Hintergründe. Ausserdem kann man die Hintergründe auf automatisch stellen, dann werden die Hintergründe automatisch, je nach Jahreszeit oder Zeitraum (Weihnachten, etc.) gewechselt.

Pro und Contra

Als Vorteile sehe ich, dass der Einsatz Monitor kostenlos ist und die wechselnde Stimmung durch die auswechselbaren Hintergründe. Als Nachteil sehe ich ganz klar, die Betriebssystem Abhängigkeit, die schlechte Performance und die komplizierte Konfigurationsmöglichkeit.[/vc_column_text][vc_media_grid grid_id=“vc_gid:1543774052425-972e5e2c-0382-6″ include=“575,576,577″][vc_column_text]

Alarm-Monitor

Der Alarm-Monitor von A-Monitor.de kommt mit einer minimalistischen Retro Weboberfläche daher. Beim Anblick des Monitors und der Verwaltungsoberfläche erhält man direkt das Gefühl, dass man zurück Ende der 90er Jahre ist, als fast nur HTML Tabellen Design für Webseiten genutzt wurden.

Was im ersten Moment ein wenig befremdlich wirkt, hat allerdings auch zwei Vorteile, die Performance des Alarm-Monitors ist extrem schnell und die Oberfläche ist nicht überladen.

Allerdings kann man nur das Layout der Ruheansicht anpassen, das Layout der Einsatzansicht ist statisch vorgegeben und bietet nur die Ansicht der übergebenen Einsatzinformationen, einen Kartenausschnitt, die vordefinierte AAO und die ausrückenden Fahrzeuge inkl. farblicher Statusanzeige.

Die Verwaltungsoberfläche lässt sich in der Demoversion leider nicht testen, somit kann ich zur eigentlichen Verwaltung und Verwendung des Alarm-Monitors nichts schreiben. Ob es einen Autologin gibt, konnte ich aus der Demoversion und den öffentlichen Informationen auch nicht erkennen.

Den Alarm-Monitor gibt es in drei Preispaketen. Für einen Ortsteil kostet der Alarm-Monitor 174 Euro im Jahr, für 5 Ortsteile sind es 220 Euro im Jahr und für 10 Ortsteile liegt der Preis bei 260 Euro. Bei allen drei Paketen kommt noch eine einmalige Einrichtungsgebühr von 50 € dazu. Der Vertrag wird anfänglich für 2 Jahre geschlossen und im Anschluss um jeweils 1 Jahr verlängert.

Pro und Contra

Mit 174 Euro im Jahr und den wenigsten Features im Angebot, ist der Preis schon sehr stolz. Die Oberfläche ist ein Positiv, wie auch ein Negativ Argument. Auf der einen Seite bietet die Oberfläche eine sehr hohe Performance, aber auf der anderen Seite eine sehr schlechte User Experience. Im Jahr 2018 erwarte ich von einer Websoftware schon ein besseres Layout.[/vc_column_text][vc_column_text]

Ausblick

Im zweiten Teil schauen wir dann auf die Lösungen von Alamos (Alarmmonitor 4), Rosenbauer (Emerec) und Code3 (FirePlan Alarm Display). Daraufhin werden wir im dritten Teil einen Funktionsvergleich veröffentlichen.[/vc_column_text][vc_media_grid grid_id=“vc_gid:1543775749647-fef0a4be-e2d0-8″ include=“580,579,581″ css=“.vc_custom_1543776009883{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;}“][/vc_column][/vc_row]

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Maik

Maik ist der Gründer von www.feuerwehr-digital.info und ist seit Anfang 2005 in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv tätig. Er ist der Webmaster mehrere Feuerwehrwebseiten und in einer Technischen Einsatzleitung tätig.

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